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Futtertierzucht
Wer seine Tiere gesund ernähren will, sollte auf qualitativ hochwertiges Futter zurückgreifen.
Bei gekauften Nagern kann man nie sicher gehen, dass diese auch vitaminreich ernährt wurden.
Dazu kommt, dass Tierfreunde vielleicht einmal überlegen sollten, wie das Futter im Handel gezüchtet wurde.
Massenvermehrung und Überbevölkerung in den Zuchtboxen sind meist an der Tagesordnung.
Die Futtertiere schwimmen in Ammoniak und Kot, Weibchen müssen ihr Leben lang gebären bis sie aussortiert werden.
Wenn man es sich schon aussuchen kann würde ich persönlich empfehlen das Futter selbst zu züchten und dabei
ein wenig
Augenmerk auf die Art und Weise zu legen.
Mein Text soll lediglich zum Nachdenken anregen und ein paar Tipps zur Zucht enthalten.
Ich helfe gern bei Fragen zum Thema und beim Aufbau einer Futterzucht.
Egal ob es dabei um die Ernährung von 3 oder 100 Schlangen geht. Es lässt sich für jede Nagerzucht
ein guter Mittelweg finden. Und es macht mehr Spass in einen Nagerraum zu kommen in dem es nicht bis zum umfallen stinkt!
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| Farbmaus |
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Geschlechtsreif
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mit 4 Wochen |
| Empfohlener Zuchteinsatz |
ab 12-16 Wochen (je nach erreichen des Zucht-Gewichts) |
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Weibchen bis 1 Jahr |
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Männchen bis zum Lebensende |
| Jungtiere pro Wurf |
ca. 8 - 16 (in Extremwürfen auch mal 25) |
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| Aufzucht |
Die Jungtiere werden mit 4 Wochen von der Mutter getrennt und in gleichgeschlechtliche Gruppen gesteckt.
In diesen Gruppen können sie bis zu 12 Wochen aufwachsen bevor sie wieder für die Zucht genommen werden.
Es können so auch zuerst die überzähligen Männchen verfüttert werden.
Ich persönlich empfehle Mäuse ab 50g zur Zucht zu verwenden. Dies ist für eine Futtermaus ein realistisches Gewicht!
Kann man Rassemäuse zur Futterzucht erhalten wiegen diese in der Regel 65-70g (ohne fett zu sein!).
Nimmt man leichte Tiere zur Zucht hat dies kleine, schwache Würfe zur Folge. Außerdem sollte man auf Größe selektieren sonst hat man bald einen Stamm mit winzigen Futtertieren die langsam wachsen!
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| Zucht |
Von Zucht kann man bei einer Futtertierzucht eigentlich nicht sprechen, es handelt sich eher um vermehren.. aber wir nennen es dann trotzdem Zucht ;)
Ich empfehle die Zucht-Haltung in T3.
Eine Dauerverpaarung bringt eigentlich nur Nachteile (außer ein bischen Zeitersparnis beim Tiere umsetzen, die beim vermehrten Dreck dann doppelt zu Buche schlägt!).
Hier ein paar Denkanstöße:
- Stress: das Männchen stresst bei dauerhafter gemeinsamer Haltung die Weibchen mit seinen Paarungsversuchen, sie könnten die Jungtiere auffressen nach der Geburt.
- Gestank: das Männchen stinkt den kompletten Käfig voll, zusätzlich zu den darin befindlichen Jungtieren die schon sehr viel mehr Dreck produzieren. Ebenso das Muttertier welches viel mehr Fressen und Trinken muss.
Die Box muss ständig sauber gemacht werden sonst schwimmen die Tiere im Dreck und Ammoniak, daraus der nächste Nachteil:
- Zeitfaktor: mehr Dreck oder mehr Stress beim ständigen Ausputzen, hoher Zeitfaktor oder Gestank.
- Effektivität: Werfen mehr als 2 Weibchen in einem Käfig ist die Wahrscheinlichkeit das alle Jungtiere groß werden relativ gering, die Weibchen selektieren oft aus weil es ihnen zuviel wird! Ein Wurf pro Käfig wäre wohl am effektivsten, 2 sind aber aus einem Grund besser. Die Weibchen können gemeinsam säugen, sich die Arbeit teilen und wenn einer was passiert kann die andere sich weiter kümmern! Sollte nur 1 Wurf im Käfig sein und das Weibchen die Arbeit nicht alleine schaffen (zu viele, sie zu schwach) so kann man die Babies auf andere Weibchen aufteilen (darauf achten, dass sie nicht so sehr unterschiedlich alt sind).
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| Zuchtpraxis |
Es gibt verschiedene Wege, die einen sind etwas Menschenfreundlicher (für Faule), die anderen Tierfreundlicher. Ich werde einen Mittelweg schildern der sich als guter Mittelweg dargestellt hat.
Besatz / Gruppen in T3:
- Aufzuchtkäfig Weibchen: Bis 10 Tiere (ideal max. 3)
Nach dem Absetzen bei der Mutter einfach die Weibchen in größeren Gruppen zusammenfassen.
- Aufzuchtkäfig Männchen: Bis 10 Tiere
(ideal max. 3)
Nach dem Absetzen bei der Mutter einfach die Männchen in größeren Gruppen zusammenfassen.
- Verpaarungskäfig: 1 Männchen / 1 - 3 Weibchen
Die Weibchen werden zum Männchen gesetzt, oder alle eben in einen neu hergerichteten Käfig.
- Weibchenkäfig: 3-4 Weibchen (mit max. 2 Würfen)
Entweder 1 oder 2 trächtige Weibchen + 1-2
Jungweibchen die bei der Aufzucht helfen können und dies gleich lernen! Oder eben 4 Zuchtweibchen.
- Männerkäfig: 3-5 Männchen
Achtung: Nicht alle Männchen können zusammen gehalten werden, bei meinen eigenen Linien gibt es keinen Ärger (unverpaarte!) Männchen auch bis ins hohe Alter miteinander zu halten. Hatten sie einmal Weibchenkontakt ist dies oft nicht mehr möglich. Andere Linien fangen auch mit wenigen Wochen schon an sich zu beißen. Sobald es nicht zur Gequietsche sondern auch Bisse gibt sollte man die Tiere trennen. Es nutzt meist nichts nur den Stresser herauszunehmen, denn es wird direkt der nächste versuchen die Rangordnung zu übernehmen.
Die Männchen werden sich versuchen aus dem Revier zu vertreiben, klappt dies nicht wird bis zum Tod gejagt.
Wer sich an den Obergrenzen orientiert wird die Käfige alle 3-4 Tage sauber machen müssen!
Wer sich an das oben genannte hält, kann 1x die Woche säubern und hat trotzdem immer trockenes Streu und keine stehende Luft. Ein nasser, kotverschmierter Käfig macht zum säubern keinen Spass! Da kann man besser ein paar Käfige mehr aufstellen.
Tragzeit: 18 - 23 Tage
Im Verpaarungskäfig kann man ein Männchen mit maximal 3 Weibchen zusammen bringen. Normalerweise sieht man nach
einer Woche schon einen kleinen Bauchansatz. Ansonsten einfach nach 2 Wochen das Männchen aus dem Käfig nehmen, die Weibchen werden gemeinsam die Jungen aufziehen. Nach 10 - 14 Tagen sind die Augen offen. Mit 14 - 16 Tagen nehmen die Jungen feste Nahrung zu sich. Achtung! Die Tiere heißen als Jungtier nicht umsonst Springer. Sie springen jetzt wie Flöhe durch die Gegend.
Mit 28 Tagen kann man die Jungen dann von der Mutter trennen und getrennt geschlechtlich in die Aufzuchtkäfige setzen. Die Flophase verschwindet mit dem Älter werden.
Jungen Aufzucht ohne Männchen: Ich würde das Männchen rotieren lassen, man brauch so nie viele Männchen (welche extrem stinken) und die Weibchen können in Ruhe den Nachwuchs aufziehen, ohne direkt nach der Geburt wieder geschwängert zu werden! Ansonsten müssen sie den geborenen Wurf aufziehen + den neuen Wurf im Bauch mit versorgen. Das führt dazu, dass die Muttertiere auslaugen, der aktuelle Wurf wird weniger gut versorgt und wächst langsamer. Wird der Folgewurf geboren sind die Jungtiere vom ersten Wurf meist noch nicht abgestillt und relativ klein, sie können dem neu geborenen Wurf den Platz an der Milchbar streitig machen. In der Natur mag sowas ok sein, nur der Stärkere überlebt, in der Futterzucht kommt es ja auf etwas anderes an. Dort muss keiner stark werden weil wir für alle genug Futter haben!
Unterversorgte Würfe: Es ist kein Problem, dass so ein unterversorgter Wurf im gleichen Alter halb so große Jungtiere hervorbringt wie ein Wurf der allein versorgt wurde. Ich denke nicht, dass sowas im Sinne eines Futterzüchters ist, der schnell große Futtertiere haben möchte.
Aufteilen von Würfen: Hat ein Weibchen einen extrem großen Wurf so kann man diesen auf andere Weibchen aufteilen, die Jungtiere haben keinen Eigengeruch und werden direkt angenommen. Achtung, die Würfe sollten gleich alt sein, sonst lassen die älteren Jungtiere die Kleineren nicht an die Milch.
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Ein paar Jungtiere herausgesammelt zum gemeinsamen Foto.
Würden die Tiere in einem Nest liegen hätten die kleinsten es schwer sich gegen die großen durchzusetzen und ausreichend Milch zu erhalten! |
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Farbmaus Jungtiere im Springer Alter - Achtung sie hüpfen und springen gern davon! Immer an der Schwanzwurzel fixiert tragen! |
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| Zuchtraum / Zucht Utensilien |
- Kühle Räume: Farbmäuse bevorzugen kühle Räume mit ca. 15-18 Grad. Ich würde sagen ideal sind 17-18 Grad.
- Zu warm -> wenig oder keine Jungtiere (über 24 Grad ist es zu warm, über 30 Grad bewegt sich keine Maus mehr, schon garnicht zur Fortpflanzung - Die Mutter wird auch nicht mehr ins Nest zu den Jungen wollen - zu heiß)
- Zu kalt -> bei entsprechendem Nistmaterial kein Problem! (über 0 Grad sonst gefrieren die Trinkflaschen), Achtung nur, die Tiere benötigen so fast das doppelte an Futter! Schwache Tiere werden sich schnell ausselektieren bei der anfänglichen Temperaturumstellung. Auf Dauer gesehen (siehe meine Zucht) stellen niedrige Temperaturen kein Problem für die Tiere dar, im Gegenteil, die Tiere sind gesünder! Ich habe keinerlei Probleme mit Nachwuchs auch bei 2-7 Grad! Es sollte ggf. nachisoliert oder geheizt werden, sonst haben die Tiere unter 0 Grad kein Wasser mehr.
- Saubere Luft: Die Luft sollte sauber sein, ansonsten stinkt es nicht nur uns, der Ammoniak in der Luft macht die Tiere krank (Atemwegserkrankungen). Dadurch gibt es weniger oder keine Würfe. Die Tiere wachsen nicht richtig und sind anfälliger für Krankheiten.
- Auf keinen Fall Zugluft
- Feuchtigkeit vermeiden, feuchte Luft führt wie der Ammoniak zu Atemwegserkrankungen, der Bestand kann ziemlich schnell kaputt gehen.
- Makrolonboxen sind ideal, durch die geringe Höhe kann der Ammoniak nach draußen entweichen. Sie lassen sich super schnell säubern und auswaschen. Überzählige Boxen sind gut stapelbar. Auch Jungtiere können nicht entweichen. Futter und Wasser ist gut sichtbar angebracht. Tiere können einfach und ohne herausfangen beobachtet und überwacht werden. Probleme sind so sofort und ohne großen Zeitaufwand sichtbar.
Wichtig zur Zucht ist:
- Reinheit: Sauberes trockenes Streu in den Boxen. Die Boxen nicht nur einfach ausleeren sondern bitte auch immer mal auswaschen! Dies hilft sehr viel bei das Geruchsniveau im Raum niedrig zu halten! Einfach mal die Nase in eine Ausgewaschene und eine nur ausgelehrte Box stecken - Darin leben die Mäuse ihr leben lang! Falls kein fließend Wasser vorhanden ist gehen auch Haushaltstücher zum auswischen der Pippi Ecken.s
- Zuchtfutter (z.B. Pellets von Höveler, Ssniff, Altromin für Mäuse! Nicht für Ratten, das ist zu Nährstoffarm, nicht zur Zucht geeignet).
- Zusatzfutter (z.B. Hunde-/Katzenfutter (trocken), getrocknete Mehlwürmer, Fischfutterpellets und alles andere Eiweißreiche). Damit können die Mütter gut ihre Jungen versorgen und die Jungtiere wachsen schnell!
- Selbstgemischtes Körnerfutter (das im Handel erhältliche Futter ist meist kaum für Mäuse geeignet). Zb mit Haferflocken, Wellensittichfutter, Hafer, Gerste, Weizen (Landhandel 50kg für 15€ rum). Kann den Pellets täglich noch bei gefüttert werden -> Abwechslung und Beschäftigung für die Tiere. Einfach täglich ein paar Esslöffel in den Käfig streuen. Kein Muss, aber die Tiere werden es danken und es ist relativ günstig!
- Sauberes Trinkwasser - immer verfügbar. Ein paar Stunden ohne Wasser und die Mäuse können ihren Nachwuchs fressen oder krank werden. Wasser MUSS immer vorhanden sein.
- Wie Füttern: Futter muss ebenso immer vorhanden sein! Der schnelle Stoffwechsel der Tiere braucht ständig Nachschub. Sollte in einer Raufe ja keinerlei Problem darstellen. Einfach immer mindestens eine Handvoll Pellets reinstreuen. Körner kann man 1x am Tag zusätzlich einstreuen. Zusatzfutter bei Jungtieren oder Müttern. Man wird mit der Zeit selbst sehen wieviel die Tiere fressen und die Mengen dementsprechend anpassen können. Bei der Futterzucht finde ich, sollte man soviel geben wie aufgefressen wird. Ein paar Speckröllchen können bei dieser anstrengenden Arbeit für die Tiere nicht schaden.
Nützliches Zubehör zur Zucht, die das Leben etwas einfacher machen:
- Futterschaufeln für Körner/Pellets
- Messbecher zum Wasserflaschen auffüllen
- Flaschenbürste für die Trinkflaschen
- Eimer für Trinkflaschen auswaschen / Futter austeilen
- Schubkarre für Dreckstreu, oder blaue Ikeatüten (wenn Komposthaufen vorh. ist)
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Pappsäcke oder blaue Säcke (wenn das Streu weggebracht wird)
- Futtertonnen (Regentonnen!) für die saubere Lagerung des Futters
- alte Badewanne/Waschbecken (zum Boxen auswaschen)
- Schaufel und Besen (zum Dreckstreu aus den Boxen machen)
- Spachtel (für den etwas hartnäckigeren Dreck)
- Schwamm, Spülmittel (Boxen auswaschen) |
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| Zuchttiere |
Farbmäuse gibt es in diversen Farben und Linien - weiße Mäuse sind lediglich Albinos und ebenfalls Farbmäuse!
Es sollte weniger auf die Farbe als auf den Zustand der Tiere geachtet werden.
Adulte Tiere sollten ein Gewicht von 50-60g erreichen, sie haben dann genug Reserven für große Würfe.
Unter 40g sollte man garnicht an die Zucht mit einer Farbmaus denken.
Die Männchen sind immer etwas größer und schwerer als die Weibchen. Dazu immer nur ein kräftiges Tier nehmen! Er ist später für viele Jungtiere verantwortlich und hat einen harten Job ;)
Gesundheitlich müssen sie 1a sein, glattes glänzendes Fell, klare Augen sind zwingend notwendig.
Es dürfen keinerlei Atemgeräusche hörbar sein! Ggf. das Tier ans Ohr halten und lauschen.
Es gibt sogenannte Qualzuchten die Nachteile im Leben haben, diese sollten nicht zur Zucht verwendet werden. Dazu mehr hier. Am besten einfach Albinos oder einfarbige Tiere (keine Roten Tiere mit schwarze Augen) nehmen, damit fährt man relativ gut.
Wo kaufen: In den Niederlanden kann man z.B. Rassemäuse unproblematisch kaufen, diese sind relativ groß und vermehren sich gut. Man kann natürlich auch einfach ein paar dieser Tiere in herkömmliche Futtermäuse mixen um deren Größe etwas zu verbessern.
Einen guten Futtermausstamm zieht man sich am besten selbst heran. Ich hätte spontan keine einzige Quelle wo man sich einwandfreie Tiere einfach so kaufen könnte!
Futtermäuse an sich kann man ja überall kaufen. Es muss aber von Fall zu Fall einzeln entschieden werden ob sich die Tiere auch für eine eigene Futterzucht eignen. Dabei stehe ich gern zur Verfügung.
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| Tipps und Tricks |
- Mäuse hochnehmen
Mäuse an der Schwanzwurzel fixieren mit Zeigefinger und Daumen und dann auf die Hand setzen. Auf keinen Fall weiter hinten am Schwanz hochnehmen! Die Haut kann ein- oder abreißen!
Wenn die Angst besteht das Tier könnte beißen einfach auf den Ärmel setzen. Nicht in der Luft herumzappeln lassen! Ggf. in einer Transportbox hin und hertragen wenn man Angst hat vor den kleinen Nagezähnen.
Jungtiere / Springer immer am Schwanz fixiert halten, sie können einfach so wegspringen. Ansonsten viel Spass beim einfangen.. Lebendfallen oder Klappfallen helfen. Etwas Nutella oder Mehl rein perfekt. |
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| Mögliche auftretende Probleme und Lösungen |
- Es kommt kein Nachwuchs
Die Tiere könnten zu alt oder jung sein (siehe Zuchtalter oben), ein Teil könnte unfruchtbar sein (ggf. mit anderen Partnern testen), oder aber sie können sich einfach nicht riechen (ja das kommt vor). Andere Faktoren könnten das Futter sein welches zu wenig Nährstoffe bereit hält, oder aber der Zuchtraum ist zu warm.
Kranke Tiere machen ebenfalls keinen Nachwuchs oder ziehen diesen nicht auf.
- Der Nachwuchs wird aufgefressen
Von der Mutter: Stress (zb Männchen im Käfig, stressanfälliges Tier bei zuviel Händling, Mutter hat keine Milch, Mutter ist Verhaltensgestört). Das Tier noch einmal verpaaren, sollte sie den Wurf nochmal fressen das Tier von der Zucht ausschließen.
Von den anderen Mäusen im Käfig: Die Tiere, welche die Babies fressen aus der Zucht entfernen!
- Schniefende, Quietschende und schnatternde Tiere
Atemwegserkrankungen, Tiere aus der Zucht entfernen. Kann sich auf den Nachwuchs übertragen bzw das schlechte Immunsystem vererben. Oder sie stecken andere Tiere an.
Selbst wenn die Tiere wieder gesund werden, was will man mit Tieren die schnell krank werden? Spätestens bei Stress tritt es wieder auf.
- Die Tiere beißen sich blutig
Männchen können nicht immer miteinander gehalten werden nach Eintreten der Geschlechtsreife! Tiere trennen!
Weibchen die sich blutig beißen sind Verhaltensgestört und gehören aus der Zucht entfernt, ebenso Männchen die Weibchen beißen, das Verhalten ist nicht normal.
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| Farbmausmutter mit selbst gebautem Nest |
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Farbmausmutter mit befelltem Wurf |
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